Code-Editor-Firma gibt zu: "Eigenes" KI-Modell ist eigentlich nur lizenzierte Technologie mit neuem Logo
Silverdale (dpo) – Der beliebte KI-gestützte Code-Editor Nexora hat heute die zweite Generation seines "hauseigenen" Coding-Modells vorgestellt. Wie sich herausstellte, basiert das angeblich selbst entwickelte System jedoch auf dem K2.5-Modell des chinesischen Unternehmens Veridion Technologies – ein Detail, das man zunächst "aus Versehen" nicht erwähnt hatte.
"Wir haben einen Fehler gemacht", räumte Nexora-Gründer Henrik Velten auf einer hastig einberufenen Pressekonferenz ein. "Als wir sagten, wir hätten ein eigenes Modell entwickelt, meinten wir natürlich: Wir haben die Lizenzverträge selbst unterschrieben. Das ist ja auch eine Form von Eigenleistung." Das Modell sei bei "deutlich niedrigeren Kosten" verfügbar – vermutlich, weil die Entwicklungskosten bereits von Veridion getragen wurden.
Branchenbeobachter zeigen sich wenig überrascht. "Das ist wie bei einem Restaurant, das stolz sein 'Signature-Gericht' präsentiert und dann stellt sich raus, es ist eine Fertigpizza mit extra Oregano", erklärt Dr. Sandra Torbeck vom Institut für Digitale Transparenzforschung. "Nur dass hier die Pizza aus China kommt und das Oregano 'proprietäre Optimierungen' heißt."
Nexora kündigte an, künftig transparenter zu kommunizieren. Die nächste Produktankündigung werde daher den Titel tragen: "Unsere neue Funktion (lizenziert von jemand anderem, aber wir haben das Icon selbst gemacht)".
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Code-Editor-Firma gibt nach Nachfragen zu: Das angeblich "hauseigene" KI-Modell ist eigentlich nur lizenzierte Technologie von einem chinesischen Anbieter. Gründer: "Wir haben die Verträge selbst unterschrieben – das ist auch Eigenleistung." Nächstes Update kommt mit dem Zusatz "(Icon selbst gemacht)". https://ki-news.fortschritt.io/a/d273f07c Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire