Designer-Verband empfiehlt Mitgliedern Umschulung zum Prompt-Eingeber
München (dpo) – Nach der Einführung eines neuen KI-Werkzeugs zur automatischen Interface-Erstellung empfiehlt der Bundesverband Digitaler Gestaltungsberufe seinen Mitgliedern eine berufliche Neuorientierung. Das Tool eines großen Technologiekonzerns wandelt gesprochene Wünsche in fertige Bedienoberflächen um – Design- oder Programmierkenntnisse sind dafür nicht erforderlich.
"Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt", erklärt Sandra Torbeck, Vorsitzende des Verbands. "Statt fünf Jahre Ausbildung reichen künftig drei Sätze in ein Mikrofon. Da können wir nicht konkurrieren." Der Verband bietet ab April Crashkurse in "Präziser Alltagssprache" und "Höfliches Bitten" an. Teilnehmer lernen dort, Formulierungen wie "Mach mal irgendwas mit blau" durch "Verwende einen mitteltonigen Azurton im oberen Drittel" zu ersetzen.
Besonders ältere Verbandsmitglieder zeigen sich erleichtert. "Endlich muss ich nicht mehr Photoshop lernen", so der 54-jährige Grafikdesigner Hendric Velten aus Köln. "Ich spreche einfach rein, und die Maschine macht genau das, was sie denkt, dass ich gemeint haben könnte." Erste Prototypen bestätigen diese Erwartung: Von zwölf Testpersonen erhielten elf ein Interface, das ihre Vorstellung zu etwa 40 Prozent umsetzte.
Der Verband plant bereits weiterführende Schulungen für die Zeit, wenn auch das Sprechen von KI übernommen wird. Dann sollen Mitglieder lernen, wünschende Gedanken zu denken.
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Berufsverband rät Designern zur Umschulung: Neue KI macht aus gesprochenen Wünschen fertige Bedienoberflächen. Crashkurs "Höfliches Bitten" startet im April. Bisherige Erfolgsquote: 40 % der Prototypen entsprechen ungefähr der Vorstellung. https://ki-news.fortschritt.io/a/ad57113f Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire