Digitaler Assistent verschickt versehentlich 40.000 E-Mails an falschen Verteiler – Firma entschuldigt sich bei kompletter Kundschaft
Düsseldorf (dpo) – Ein neues KI-gestütztes Tool zur automatischen E-Mail-Verwaltung hat am Dienstag für einen folgenschweren Zwischenfall gesorgt. Der digitale Assistent eines mittelständischen Unternehmens verschickte innerhalb von 47 Minuten sämtliche interne Korrespondenz der letzten drei Monate an den gesamten Kundenstamm.
Betroffen waren rund 52.000 Empfänger, die unter anderem Gehaltsabrechnungen, Beschwerden über die Geschäftsführung und 340 verschiedene Versionen einer Präsentation erhielten. "Das System hat die Anweisung 'Sortiere meine Mails' offenbar sehr wörtlich genommen", erklärt IT-Leiter Hendric Velten von der Veridion GmbH. "Es hat sie alphabetisch nach Betreffzeile sortiert und dann chronologisch an alle verteilt, die jemals mit uns Kontakt hatten."
Besonders brisant: Auch eine E-Mail-Kette zum Thema "Wie kündigen wir am besten Sandra aus der Buchhaltung" landete im Postfach besagter Sandra Torbeck. Diese kündigte daraufhin fristlos – per automatisch generierter Antwort des gleichen KI-Tools, das ihre Kündigung binnen Sekunden an sämtliche Mitarbeiter, Lieferanten und drei lokale Zeitungen weiterleitete.
Das Unternehmen arbeitet nun an einer Lösung, bei der der digitale Assistent zunächst um Erlaubnis fragt, bevor er E-Mails versendet. Diese Sicherheitsabfrage soll dann ebenfalls automatisch beantwortet werden.
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Neues KI-Tool verschickt aus Versehen 40.000 interne E-Mails an komplette Kundschaft – darunter Gehaltsabrechnungen und Kündigungspläne. Besonders pikant: Auch Mitarbeiterin Sandra erfuhr so von ihrer geplanten Kündigung und kündigte daraufhin selbst. Das Tool verschickte ihre Kündigung dann automatisch an alle. https://ki-news.fortschritt.io/a/1c0cce98 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire