»Flash-Lite« heißt jetzt »schnellstes Modell« – ist aber 280 Prozent teurer als Vorgänger
Neuberg (dpo) – Ein Meilenstein der Marketingkunst: Der KI-Konzern Nexora Technologies hat heute sein neues Sprachmodell »Helios 3.1 Flash-Lite« vorgestellt und bewirbt es als »schnellstes und günstigstes Modell der Reihe« – obwohl es fast dreimal so teuer ist wie der Vorgänger.
Das Modell sei »deutlich leistungsfähiger« als die Vorgängerversion, erklärte Sprecherin Sandra Torbeck auf einer Pressekonferenz. Auf die Frage, wie ein Produkt gleichzeitig »günstiger« und »280 Prozent teurer« sein könne, antwortete sie: »Das ist die Magie der relativen Preisgestaltung. Pro verarbeiteter Recheneinheit ist es günstiger – Sie müssen nur viel mehr Recheneinheiten kaufen.«
Branchenexperte Prof. Hendric Velten vom Institut für Angewandte Digitalisierungsforschung zeigte sich beeindruckt: »Normalerweise nennt man so etwas eine Preiserhöhung. Aber wenn man es ›Flash-Lite‹ nennt und ›schnellstes Modell‹ dazuschreibt, klingt es nach Innovation.« Tatsächlich sei die Strategie brillant – schließlich würden Kunden ein Produkt mit ›Lite‹ im Namen instinktiv für sparsamer halten, selbst wenn ihr Budget danach ›Heavy‹ belastet werde.
Nexora kündigte bereits an, für das nächste Quartal ein noch »günstigeres« Modell zu planen – Arbeitstitel: »Helios 3.2 Flash-Lite-Ultra-Budget-Edition«. Kostenpunkt: voraussichtlich das Fünffache.
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KI-Firma stellt »schnellstes und günstigstes« Modell vor – kostet aber 280 % mehr als der Vorgänger. »Pro Recheneinheit günstiger, Sie kaufen nur viel mehr davon«, so die Sprecherin. Nächstes Modell heißt »Budget-Edition« und wird noch teurer. https://ki-news.fortschritt.io/a/215280c7 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire