Go-Profis rätseln, warum sie plötzlich alle gleich schlecht spielen
Tokio (dpo) – Zehn Jahre nachdem eine KI erstmals einen Go-Weltmeister besiegte, herrscht unter Profispielern Verwirrung: Seit sie ihre Strategien an KI-Empfehlungen angepasst haben, spielen alle auf exakt demselben mittelmäßigen Niveau.
Die Entwicklung begann vor etwa acht Jahren, als Profispieler begannen, ihre jahrhundertealten Spielstile durch KI-Training zu ersetzen. "Früher hatte jeder seine eigene Herangehensweise", erklärt Takeshi Yamada vom Internationalen Go-Verband. "Heute schauen alle auf dieselben KI-Züge und wundern sich, warum die Turniere im Schnitt 140 Prozent länger dauern."
Besonders frustrierend: Die KI selbst gewinnt weiterhin problemlos gegen alle menschlichen Spieler. "Wir dachten, wenn wir ihre Züge kopieren, werden wir besser", so die ehemalige Top-10-Spielerin Miriam Hofstetter. "Stattdessen haben wir nur gelernt, dass wir nicht verstehen, warum diese Züge funktionieren." Turnierergebnisse zeigen mittlerweile zu 73 Prozent Unentschieden.
Der Go-Verband erwägt nun, KI-Training für Profispieler zu verbieten. Alternativ könne man auch einfach die KI selbst spielen lassen und die menschlichen Spieler als Kommentatoren einsetzen – "eine Rolle, die wir offenbar besser beherrschen", so Yamada.
Artikel auf Social Media teilen
Go-Profis haben nach Jahren des KI-Trainings festgestellt, dass sie nun alle gleich mittelmäßig spielen. Der Internationale Go-Verband erwägt, Menschen künftig nur noch als Kommentatoren einzusetzen – "eine Rolle, die wir offenbar besser beherrschen". https://ki-news.fortschritt.io/a/ceee1362 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire