Internetkonzern geht das Lesematerial aus – will Mitarbeiter jetzt beim Fernsehen filmen
Digitopia Valley (dpo) – Ein führender Social-Media-Konzern steht vor einem unerwarteten Rohstoffmangel: Nach jahrelangem Abschöpfen sämtlicher Texte aus dem Internet sind die Buchstaben-Vorräte nun erschöpft. Als Ausweg plant das Unternehmen, künftig ungelabelte Videodaten zu verwerten – notfalls auch aus der Kantine.
Laut einer aktuellen Studie des konzerneigenen Forschungsinstituts hätten bisherige Trainingsmethoden "auf der irrigen Annahme basiert, dass geschriebene Sprache die beste Wissensquelle darstellt". Tatsächlich böten stumme Videoaufnahmen von Personen, die vor Bildschirmen sitzen, ein "noch ungenutztes Potenzial für die Entwicklung intelligenter Systeme", so Forschungsleiterin Dr. Amelie Kornfeld.
Besonders vielversprechend seien Aufnahmen von Menschen bei alltäglichen Tätigkeiten wie dem Starren auf Smartphones oder dem Scrollen durch Feeds. "Diese Bewegungsmuster enthalten mehr implizites Wissen über menschliches Verhalten als sämtliche jemals verfassten Online-Lexikon-Artikel zusammen", erklärt Kornfeld. Das Institut habe bereits 47 Millionen Stunden Footage von Personen gesammelt, die regungslos auf Monitore blicken.
Der Konzern kündigte an, seine Trainingsdatenbanken künftig auch mit Überwachungsaufnahmen aus Bürogebäuden, Fahrstuhlkameras und ungenutzten Webcam-Streams zu füttern. Ein Pilotprojekt mit gelangweilten Praktikanten bei Meetings läuft bereits.
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Internetkonzern hat alle Texte aus dem Netz abgegrast und muss jetzt auf Videos umsteigen. Forscherin: "Aufnahmen von Menschen, die regungslos auf Bildschirme starren, enthalten mehr Wissen als Online-Lexika." Pilotprojekt mit gelangweilten Praktikanten läuft bereits. https://ki-news.fortschritt.io/a/e8450744 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire