KI-Assistent lernt nur, wenn Nutzer laut Kalender gerade Zeit hat
Neuburg am Silicon Creek (dpo) – Ein neuartiges KI-System berücksichtigt erstmals die Termine seiner Anwender, bevor es mit rechenintensiven Trainingsläufen beginnt. Das von Forschern der Technischen Hochschule Nordwest, der Coastal University, des Instituts für Angewandte Informatik Neuengland und der Greenfield University entwickelte Framework "CalendarAware" greift dafür auf den digitalen Kalender des Nutzers zu und verschiebt Optimierungsprozesse auf Zeitfenster, in denen dieser nachweislich nicht gestört werden möchte.
"Wir haben festgestellt, dass Nutzer es als unhöflich empfinden, wenn ihr KI-Assistent mitten im Meeting anfängt, seine Sprachmodelle zu aktualisieren", erklärt Projektleiterin Dr. Marion Kellberg. Das System analysiere daher Kalenderdaten und starte Lernprozesse bevorzugt während eingetragener Pausen, Mittagessen oder Blöcke mit der Bezeichnung "Fokuszeit". Bei Terminen mit dem Vermerk "wichtig" werde das Training automatisch pausiert.
Laut einer Studie mit 340 Testpersonen verbesserte sich die wahrgenommene "Rücksichtnahme" der KI um 78 Prozent. Besonders beliebt sei die Funktion "Respektvoller Modus", bei der das System während Urlaubseinträgen komplett auf Weiterentwicklung verzichte. Einige Anwender hätten allerdings begonnen, absichtlich Fake-Termine einzutragen, um die KI am Lernen zu hindern – ein Phänomen, das die Forscher als "pädagogische Sabotage" bezeichnen.
Das Framework soll ab Herbst als Open-Source-Projekt veröffentlicht werden. Ob auch eine Funktion geplant ist, die Nutzer warnt, bevor diese ihren Kalender mit sinnlosen Einträgen zumüllen, ließ das Team offen.
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KI-System verschiebt Training auf Termine mit "Fokuszeit" im Kalender. Nutzer tragen jetzt Fake-Termine ein, um das Lernen zu verhindern – Forscher nennen es "pädagogische Sabotage". https://ki-news.fortschritt.io/a/66ff3951 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire