KI besteht Turing-Test erst nach gezielter Verschlechterung ihrer Leistung
Garching (dpo) – Ein neues Sprachmodell der Firma Cogniva Labs hat den klassischen Turing-Test erst bestanden, nachdem Entwickler dem System absichtlich Fehler einprogrammierten. Erst durch simulierte Tippfehler, mathematische Schwächen und umgangssprachliche Formulierungen hielten menschliche Prüfer die KI für einen echten Menschen.
Laut Dr. Hendric Velten vom Institut für Angewandte Digitalisierungsforschung sei das ursprüngliche Modell "zu präzise, zu höflich und zu korrekt" gewesen. "Die Probanden erkannten sofort, dass hier niemand schreibt, der um 3 Uhr nachts noch auf sein Smartphone tippt", so Velten. Erst nachdem das System gezielt falsche Rechtschreibung, inkonsistente Argumentation und gelegentliche Beleidigungen produzierte, sank die Erkennungsrate auf unter 40 Prozent.
Besonders erfolgreich war die Implementierung einer Funktion, die mathematische Aufgaben bewusst falsch löst. "Menschen rechnen im Kopf oft daneben. Eine KI, die 47 plus 38 korrekt mit 85 beantwortet, enttarnt sich sofort", erklärt Projektleiterin Sandra Torbeck. Auch die Integration von Phrasen wie "keine ahnung lol" oder "ka bin grad unterwegs" habe die Glaubwürdigkeit erheblich gesteigert.
Cogniva Labs plant nun eine kommerzielle Version des Systems, die Nutzer gezielt menschlicher wirken lässt – etwa für automatisierte Kundenservice-Chats oder Dating-Apps. "Perfektion", so das Unternehmen, "ist das Gegenteil von Authentizität".
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KI besteht Turing-Test erst, nachdem Entwickler ihr absichtlich Tippfehler, Rechenschwächen und "keine ahnung lol" beibringen. Zu korrekte Antworten verrieten die Maschine sofort. Firma plant nun kommerzielle Version für "authentischere" Chatbots. https://ki-news.fortschritt.io/a/9dbf0b31 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire