KI-Firma erklärt vor Gericht: Warnungen vor KI-Risiken sind völlig übertrieben
Neustadt am Tech (dpo) – Ein führendes KI-Unternehmen hat in einer Gerichtsverhandlung argumentiert, dass Warnungen vor existenziellen Risiken durch künstliche Intelligenz übertrieben und unseriös seien. Dies ist bemerkenswert, da der CEO der Firma noch vor drei Jahren in über 40 öffentlichen Auftritten genau solche Warnungen verbreitet hatte.
Der Rechtsvertreter der Firma Synthetica Labs bezeichnete die Aussagen des KI-Forschers Dr. Roland Mertens als "dystopische Schwarzmalerei ohne wissenschaftliche Grundlage". Mertens hatte in seiner Zeugenaussage vor möglichen Kontrollverlusten bei hochentwickelten KI-Systemen gewarnt. "Solche Untergangsszenarien sind reine Spekulation", so der Anwalt.
Interessanterweise hatte Synthetica-CEO Marcus Thornhill zwischen 2019 und 2022 auf Konferenzen, in Interviews und vor Regierungsausschüssen wiederholt betont, dass unkontrollierte KI-Entwicklung "eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit" darstelle. Damals warb das Unternehmen um staatliche Fördergelder für Sicherheitsforschung. "Das war ein völlig anderer Kontext", erklärte eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage.
Beobachter vermuten, dass die Positionsänderung mit dem aktuellen Geschäftsmodell zusammenhängen könnte: Synthetica vermarktet seit 2023 KI-Systeme im Wert von mehreren Milliarden Dollar jährlich – ohne die damals geforderten Sicherheitsmechanismen. Dr. Mertens arbeitet mittlerweile für eine konkurrierende Forschungseinrichtung.
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KI-Firma verklagt: Warnungen vor KI-Gefahren seien "unseriöse Panikmache". Dumm nur, dass der eigene Chef jahrelang genau dieselben Warnungen verbreitet hatte – damals war es halt Marketing für Fördergelder. https://ki-news.fortschritt.io/a/873413f1 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire