KI-Firma gibt zu: "Haben einfach alles ausprobiert, was uns eingefallen ist"
San Francisco (dpo) – Nach Jahren des wahlosen Experimentierens hat ein führendes KI-Unternehmen eingeräumt, dass die Strategie "einfach mal alles gleichzeitig machen" möglicherweise nicht optimal gewesen sei. Die Firma Nexora AI kündigte an, sich künftig auf nur noch zwei Geschäftsfelder konzentrieren zu wollen.
"Wir haben in den letzten Jahren buchstäblich jede Idee umgesetzt, die jemandem beim Mittagessen eingefallen ist", erklärt Produktmanagerin Sandra Torbeck. "Chatbots für Katzenbesitzer, KI-gestützte Briefmarkenanalyse, automatische Geburtstagsgedichte – irgendwann haben wir selbst nicht mehr gewusst, was wir eigentlich alles anbieten."
Besonders die Abteilung für "Kreative Nebenprojekte" sei außer Kontrolle geraten. Zeitweise beschäftigte sich ein 47-köpfiges Team damit, einer KI beizubringen, Kochrezepte in Form mittelalterlicher Balladen zu verfassen. "Das Projekt lief unter dem Codenamen ‚Warum eigentlich nicht'", so Torbeck.
Künftig wolle man sich ausschließlich auf Programmier-Software und Geschäftskunden fokussieren. Alle anderen Projekte würden eingestellt – darunter auch der bereits angekündigte KI-Assistent für philosophische Sinnkrisen, der nach Firmenangaben "sowieso niemand vermissen" werde.
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KI-Firma gibt nach Jahren zu: "Haben einfach alles ausprobiert, was uns eingefallen ist." Künftig Fokus auf nur zwei statt 47 Geschäftsfelder. Besonders schmerzhaft: Das Ende des KI-Assistenten für philosophische Sinnkrisen. https://ki-news.fortschritt.io/a/c845823c Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire