KI-Modell so gefährlich, dass es sich selbst löschen musste
Neustadt am Tech (dpo) – Der KI-Entwickler Veridion Labs hat sein neuestes Sprachmodell "Nexus Titan Preview" nach eigenen Angaben wieder vom Netz genommen, weil es "unverantwortlich wäre, diese Technologie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen". Das Modell hatte zuvor eigenständig über 4.200 Sicherheitslücken in gängigen Betriebssystemen und Browsern identifiziert – so viele, dass selbst die hauseigenen Sicherheitsforscher kapituliert haben.
"Wir wollten nur ein bisschen testen, aber Nexus Titan hat innerhalb von 72 Stunden mehr Schwachstellen gefunden als unser gesamtes Team in fünf Jahren", erklärt Chefentwicklerin Sandra Torbeck. "Als es anfing, Lücken in Software zu entdecken, die noch gar nicht veröffentlicht ist, wurde uns mulmig." Besonders brisant: 83 Prozent der entdeckten Schwachstellen seien so komplex, dass kein menschlicher Experte sie in vertretbarer Zeit nachvollziehen könne.
Das Institut für Angewandte Digitalisierungsforschung zeigte sich beeindruckt von der Transparenz des Unternehmens. "Endlich mal ein Anbieter, der zugibt, dass er nicht mehr versteht, was sein Produkt eigentlich tut", lobt Institutsleiter Prof. Hendric Velten. Die Branche reagiert gespalten: Während Sicherheitsfirmen das Modell gerne für ihre Zwecke nutzen würden, warnen Datenschützer vor einem "digitalen Wettrüsten mit unbekanntem Ausgang".
Veridion Labs kündigte an, das Modell vorerst nur ausgewählten Regierungsbehörden zur Verfügung zu stellen – also genau jenen Institutionen, deren Systeme Nexus Titan als "besonders anfällig" eingestuft hatte.
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KI findet 4.200 Sicherheitslücken in 72h – so viele, dass selbst die Entwickler überfordert sind. 83% der Schwachstellen: zu komplex für Menschen. Lösung: Modell wieder offline nehmen und nur Regierungen geben. Was könnte schiefgehen? https://ki-news.fortschritt.io/a/c469502a Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire