KI-Startup zieht nach drei Wochen die Reißleine: Video-Generator verbrannte mehr Geld als alle Mitarbeitergehälter zusammen
Palo Alto (dpo) – Das kalifornische Tech-Unternehmen Veridion AI hat seine erst vor wenigen Wochen gestartete Video-KI »Vortex« wieder eingestellt. Die App zur automatischen Videogenerierung habe in nur 21 Tagen Serverkosten in Höhe von 47 Millionen Dollar verursacht – mehr als das Unternehmen im gesamten Vorjahr für Gehälter ausgegeben hatte.
Laut Firmensprecher Marcus Lindholm sei die Nachfrage »überwältigend, aber leider auch ruinös« gewesen. Jedes generierte 30-Sekunden-Video habe durchschnittlich 340 Dollar an Rechenleistung verschlungen. »Wir hatten gehofft, dass die Nutzer hauptsächlich kurze Clips für Social Media erstellen würden«, so Lindholm. »Stattdessen generierte ein einzelner User einen zweistündigen Spielfilm über sprechende Toaster. Das kostete uns 81.000 Dollar.«
Besonders bitter: Nach der anfänglichen Begeisterung brach die Nutzerzahl innerhalb von zehn Tagen um 89 Prozent ein. »Die Leute hatten einmal einen tanzenden Hund erstellt und dann reichte es ihnen«, erklärt Produktmanagerin Dr. Helena Voss. Das Unternehmen konzentriere sich nun auf »wesentlich langweiligere, aber profitable« Anwendungen wie automatisierte Rechnungsprüfung und KI-gestützte Terminplanung.
Von den ursprünglich 140 Entwicklern im Vortex-Team wurden 127 in die neue Abteilung »Enterprise Solutions« versetzt. Drei kündigten aus Protest, die restlichen zehn wurden beauftragt, die Video-KI in ein Tool zur Erstellung von PowerPoint-Präsentationen umzuwandeln.
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Tech-Firma stellt Video-KI nach drei Wochen ein: Ein User generierte einen zweistündigen Spielfilm über sprechende Toaster – Kosten: 81.000 Dollar. Jetzt macht die Firma lieber langweilige Rechnungsprüfung. https://ki-news.fortschritt.io/a/9ab78b61 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire