KI-System entdeckt Sicherheitslücken, vergisst aber, wie man sie ausnutzt
Neuhaven (dpo) – Der Softwarekonzern Meridian AI hat sein neuestes KI-Modell Sentinel Opus 5 vorgestellt, das Sicherheitslücken in Software mit einer Präzision aufspüren kann, die mit dem Branchenstandard Mythos 5 vergleichbar ist. Allerdings zeigt sich das System beim tatsächlichen Ausnutzen der gefundenen Schwachstellen überraschend zurückhaltend.
Laut Unternehmenssprecherin Sandra Torbeck erreicht Sentinel Opus 5 eine Erkennungsrate von 87 Prozent bei kritischen Sicherheitslücken – ein Wert, der dem des Konkurrenzprodukts Mythos 5 in nichts nachsteht. "Unser Modell ist hervorragend darin, Ihnen zu sagen, dass Ihre Firewall löchrig ist wie ein Schweizer Käse", erklärt Torbeck. "Es kann Ihnen nur leider nicht zeigen, wie man durch diese Löcher hindurchkommt."
Branchenexperte Prof. Hendric Velten vom Institut für Angewandte Digitalisierungsforschung sieht darin einen "faszinierenden Fortschritt in der digitalen Sicherheitsforschung". Das System könne problemlos erkennen, welche Tür im Hochsicherheitstrakt offen steht, vergesse dann aber konsequent, wie man eine Türklinke bedient. "Das ist, als würde man einen Einbrecher engagieren, der zwar jedes Schloss analysieren, aber keines davon öffnen kann", so Velten.
Meridian AI plant bereits die Entwicklung eines Nachfolgemodells, das dann auch das Ausnutzen der Lücken beherrschen soll – allerdings nur unter strenger ethischer Aufsicht und ausschließlich zu Testzwecken, wie das Unternehmen betont.
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Neue KI findet Sicherheitslücken mit 87% Genauigkeit, vergisst dann aber, wie man Türklinken bedient. "Das System kann Ihnen sagen, dass Ihre Firewall löchrig ist", so die Sprecherin, "nur leider nicht, wie man hindurchkommt." Experten sprechen von faszinierendem Fortschritt. https://ki-news.fortschritt.io/a/2ef6351a Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire