Kreditkartenanbieter testet Bezahlsystem, bei dem niemand mehr weiß, wer gerade was kauft
Neustadt (dpo) – Der internationale Zahlungsdienstleister Veridion Payment Systems hat gemeinsam mit mehreren Partnerbanken ein neuartiges Bezahlverfahren gestartet: Digitale Assistenzsysteme sollen künftig eigenständig Einkäufe tätigen, ohne dass die Nutzer selbst noch eingreifen müssen. In einer ersten Testphase mit rund 8.000 Teilnehmern sollen die sogenannten »autonomen Transaktionsagenten« nun beweisen, dass sie besser wissen, was ihre Besitzer brauchen, als diese selbst.
»Wir haben festgestellt, dass viele Kunden beim Bezahlen wertvolle Zeit verschwenden«, erklärt Sandra Torbeck, Leiterin der Abteilung für Vorausschauende Zahlungslösungen bei Veridion. »Unser System erkennt anhand von Bewegungsprofilen, Kalendereinträgen und Browsing-Verhalten automatisch, wann jemand beispielsweise Lebensmittel benötigt, und bestellt diese dann proaktiv.« In den ersten Testwochen habe das System bereits über 12.000 autonome Käufe durchgeführt – darunter 340 Pizzen für Nutzer, die laut Fitnesstracker an diesem Tag besonders viele Schritte zurückgelegt hatten.
Besonders innovativ sei die »Predictive Purchase«-Funktion: Das System kaufe Produkte bereits, bevor der Nutzer überhaupt wisse, dass er sie brauche. »Wenn unser Algorithmus aus Social-Media-Posts schließt, dass jemand demnächst möglicherweise umziehen könnte, bestellen wir vorsorglich schon mal Umzugskartons«, so Torbeck. Bei Fehleinschätzungen greife eine kulante 60-Tage-Rückgabefrist – sofern der Nutzer die Lieferung überhaupt bemerke.
Die teilnehmenden Banken zeigen sich begeistert von dem Pilotprojekt. »Endlich müssen unsere Kunden nicht mehr selbst entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgeben«, freut sich Hendric Velten von der Regionalbank Zukunft eG. Einige Testteilnehmer hätten allerdings irritiert nachgefragt, warum auf ihrem Konto plötzlich Abbuchungen für 23 Duftkerzen, einen Induktionsherd und ein Jahresabo einer Angelzeitschrift auftauchten. Das System lerne aber mit jeder Transaktion dazu und werde künftig noch präziser einschätzen können, was Menschen wirklich brauchen – vermutlich besser als diese selbst.
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Zahlungsdienstleister testet System, bei dem KI-Agenten eigenständig einkaufen. Algorithmus bestellt proaktiv Dinge, bevor Nutzer wissen, dass sie diese brauchen. Erste Testkäufe: 340 Pizzen und 23 Duftkerzen. »System lernt mit jeder Transaktion dazu.« https://ki-news.fortschritt.io/a/33df2954 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire