Ministerium verteidigt KI-Gastbeiträge: »Auch Menschen machen manchmal Fehler beim Kennzeichnen«
Düsseldorf (dpo) – Nach der Löschung eines Gastbeitrags aus einer überregionalen Wirtschaftszeitung hat das Ministerium für Digitale Transformation den Einsatz von KI-Systemen zur Erstellung von Meinungsbeiträgen verteidigt. Minister Henrik Großmann betonte, die fehlende Kennzeichnung sei »ein bedauerliches Versehen« gewesen.
Das Ministerium räumte ein, dass bereits 23 Gastbeiträge in verschiedenen Zeitungen mithilfe des hauseigenen KI-Systems »OpinionForge 2.0« erstellt worden seien. »Wir sehen das als Effizienzgewinn«, erklärte Ministeriumssprecherin Claudia Rehberg. »Ein Meinungsbeitrag zu verfassen dauert normalerweise Stunden. Unser System schafft das in 40 Sekunden, inklusive drei alternativer Schlussformulierungen zur Auswahl.«
Besonders praktisch sei die Funktion »Themenwechsel«, mit der sich bereits verfasste Artikel binnen Minuten an neue politische Entwicklungen anpassen ließen. »Letzten Monat hatten wir einen Beitrag über Digitalisierung in Schulen fertig, dann kam die Haushaltssperre«, so Rehberg. »Drei Klicks später ging es um Sparpotenziale durch KI-Lehrer. Das hätte ein Mensch nie so schnell geschafft.«
Das Ministerium kündigte an, künftig alle KI-generierten Gastbeiträge mit dem Hinweis »Erstellt mit digitaler Unterstützung« zu versehen – sobald die KI gelernt habe, diesen Hinweis selbstständig einzufügen.
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Ministerium verteidigt KI-Gastbeiträge in Zeitungen: »Auch Menschen vergessen manchmal die Kennzeichnung.« Besonders praktisch: die Funktion »Themenwechsel« – aus dem fertigen Artikel über Schuldigitalisierung wurde nach der Haushaltssperre binnen Minuten ein Beitrag über KI-Lehrer. Das Ministerium verspricht künftig Transparenz, sobald die KI gelernt hat, den Hinweis selbst einzufügen. https://ki-news.fortschritt.io/a/3a7a6b26 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire