Mitarbeiter erwirkt religiöse Befreiung von KI-Nutzung – Kollegen müssen nun seine E-Mails per Hand tippen
Neustadt (dpo) – Ein Verwaltungsmitarbeiter der Technischen Hochschule Neustadt hat sich erfolgreich auf Gewissensgründe berufen und muss künftig keine KI-gestützten Tools mehr verwenden. Hendric Malberg (42) argumentierte, die Technologie untergrabe seine Fähigkeit zu moralischem Handeln. Die Hochschulleitung gab dem Antrag statt – allerdings müssen nun drei Kollegen seine bisherigen Aufgaben übernehmen.
Malberg hatte sich geweigert, das campusweit eingeführte KI-Assistenzsystem »CampusFlow« zu nutzen, das E-Mails vorsortiert, Terminanfragen beantwortet und Standardformulare ausfüllt. »Jede Entscheidung, die ich an eine Maschine delegiere, ist eine Entscheidung, für die ich nicht mehr voll verantwortlich bin«, erklärte Malberg in seinem 47-seitigen Antrag. »Das widerspricht meinem Glauben an die Unantastbarkeit der menschlichen Urteilskraft.«
Die Hochschule richtete daraufhin eine »analoge Arbeitsstation« ein: Malbergs E-Mails werden nun von der Kollegin Sandra Torbeck ausgedruckt, von ihm handschriftlich beantwortet und anschließend von Kollege Martin Velden wieder abgetippt. Terminanfragen bearbeitet eine eigens abgestellte Hilfskraft. »Wir respektieren Hendrics Überzeugungen vollumfänglich«, so Kanzlerin Dr. Vera Nolting. »Die durchschnittliche Bearbeitungszeit pro Vorgang hat sich lediglich von acht Sekunden auf 23 Minuten erhöht.«
Malberg selbst zeigt sich zufrieden: »Ich spüre förmlich, wie meine moralische Integrität mit jedem handgeschriebenen Satz wächst.« Drei weitere Mitarbeiter haben bereits ähnliche Anträge eingereicht.
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Uni-Mitarbeiter verweigert aus Gewissensgründen KI-Nutzung – drei Kollegen müssen jetzt seine E-Mails ausdrucken, von ihm handschriftlich beantworten lassen und wieder abtippen. »Ich spüre, wie meine moralische Integrität wächst«, so der Mann. https://ki-news.fortschritt.io/a/ace2e036 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire