Online-Versandhändler führt menschliche Kontrollinstanz für KI-Code ein – Senior-Ingenieure künftig »mit Abstempeln beschäftigt«
Neustadt am Tech-Harbor (dpo) – Der E-Commerce-Riese Meridian Digital hat eine neue Richtlinie eingeführt, wonach sämtlicher von KI-Systemen generierte Programmcode künftig von erfahrenen Software-Ingenieuren überprüft und freigegeben werden muss. Die Maßnahme erfolgt nach einer Reihe von Systemausfällen, die mutmaßlich auf automatisch generierte Code-Fragmente zurückgehen.
»Wir haben festgestellt, dass unsere KI-Tools sehr produktiv sind – leider auch beim Produzieren von Fehlern«, erklärt Hendrik Vossberg, Vice President of Engineering bei Meridian Digital. Die neuen Prüfprozesse würden dafür sorgen, dass »menschliche Expertise« den Code absegne, bevor er in Produktivsysteme gelange. Konkret bedeute dies, dass Senior Engineers künftig durchschnittlich 240 KI-generierte Code-Schnipsel pro Tag durchwinken müssten.
Die betroffenen Entwickler zeigen sich begeistert von ihrer neuen Rolle als »Code-Stempel-Beauftragte«. »Endlich kann ich meine 15 Jahre Erfahrung sinnvoll einsetzen – nämlich beim Überfliegen von automatisch erzeugten If-Schleifen«, so Sandra Torbeck, Principal Software Engineer. Die durchschnittliche Prüfzeit pro Code-Fragment liege bei 45 Sekunden, was laut Unternehmensleitung »mehr als ausreichend« sei, um gravierende Fehler zu identifizieren.
Meridian Digital plant bereits eine Erweiterung des Programms: Ab Herbst sollen auch KI-generierte E-Mails von Senior-Managern abgesegnet werden, bevor sie an Kunden gehen.
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E-Commerce-Konzern führt menschliche Code-Prüfung ein: Senior-Ingenieure müssen künftig 240 KI-Schnipsel täglich absegnen – in je 45 Sekunden. »Endlich kann ich meine 15 Jahre Erfahrung beim Überfliegen von If-Schleifen einsetzen«, freut sich eine Entwicklerin. Nächster Schritt: KI-E-Mails absegnen lassen. https://ki-news.fortschritt.io/a/ac72bfa9 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire