Programmierhilfe trainiert ab April mit Nutzerdaten – außer man widerspricht
Neustadt am Chip (dpo) – Der Anbieter einer populären Programmierhilfe-Software ändert zum 24. April seine Nutzungsbedingungen: Interaktionsdaten von Anwendern der Basis-, Standard- und Premium-Tarife werden künftig zum Training der KI-Modelle herangezogen. Wer das nicht möchte, kann widersprechen – muss aber selbst aktiv werden.
Laut Unternehmenssprecherin Sandra Torbeck handle es sich um eine „nutzerfreundliche Weiterentwicklung der Plattform". „Wir gehen einfach davon aus, dass alle einverstanden sind", erklärte Torbeck. „Wer nicht möchte, dass seine Codezeilen, Kommentare und Programmierfehler zur Verbesserung unserer Systeme verwendet werden, kann das in den Einstellungen unter 'Erweiterte Optionen', Untermenü 'Datenschutz', Reiter 'KI-Training', Abschnitt 'Opt-Out-Verfahren' deaktivieren." Die entsprechende Option sei „ganz leicht zu finden", versicherte sie.
Experten des Instituts für Angewandte Digitalisierungsforschung sehen die Änderung gelassen. „Das Prinzip 'Wir nehmen uns einfach mal, und wer dagegen ist, soll sich melden' hat sich in der Tech-Branche bewährt", so Prof. Hendric Velten. Nutzer würden ohnehin selten ihre Einstellungen prüfen. „Vermutlich wissen 92 Prozent der Anwender gar nicht, dass sie jetzt trainieren."
Der Anbieter betonte, man habe die Nutzer „transparent informiert" – per E-Mail, die automatisch im Spam-Ordner lande, und über einen Blog-Beitrag, den vermutlich niemand lese.
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Programmierhilfe trainiert ab April mit Nutzerdaten – außer man widerspricht. Dafür einfach in den Einstellungen unter „Erweiterte Optionen", Untermenü „Datenschutz", Reiter „KI-Training", Abschnitt „Opt-Out" die Option deaktivieren. „Ganz leicht zu finden", so die Sprecherin. https://ki-news.fortschritt.io/a/c2449510 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire