Regisseur gibt Karriere auf, lässt ab sofort Textroboter Filme schreiben
Los Angeles (dpo) – Der Filmemacher Henrik Tornquist hat angekündigt, künftig keine eigenen kreativen Entscheidungen mehr zu treffen. Stattdessen wird er seine Filme ausschließlich durch schriftliche Anweisungen an ein Bildgenerierungsprogramm erstellen lassen. Sein erstes Werk »Schattenwesen« entstand komplett ohne Kameraarbeit, Schauspieler oder Dreharbeiten.
»Ich habe endlich verstanden, dass Regie führen viel zu anstrengend ist«, erklärte Tornquist auf einer Pressekonferenz. »Warum sollte ich mit Menschen arbeiten, Sets aufbauen oder Szenen planen, wenn ich einfach ›dunkler Korridor mit Monstern‹ in ein Textfeld tippen kann?« Der 18-minütige Film besteht aus 2.400 einzelnen Bildanweisungen, die Tornquist über einen Zeitraum von vier Wochen verfasste. Für seinen vorherigen Spielfilm hatte er noch drei Jahre Produktionszeit benötigt.
Branchenkenner sehen in dem Projekt einen Durchbruch für die Filmindustrie. »Endlich können wir auf überflüssige Elemente wie Dramaturgie, Schauspielkunst oder visuelle Kohärenz verzichten«, so Prof. Marianne Velthuis vom Institut für Bewegtbildforschung Hamburg. Besonders revolutionär sei, dass Tornquist für die Postproduktion lediglich die Eingabetaste drücken musste. Sein neu gegründetes Studio »Pixelforge Productions« plane bereits 40 weitere Filme für das kommende Jahr – mehr als die gesamte deutsche Filmindustrie.
Tornquist kündigte an, als nächstes ein Familiendrama zu produzieren, bei dem er »einfach mal schauen wird, was der Computer so ausspuckt«.
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Regisseur ersetzt Dreharbeiten durch Textbefehle – sein neuer »Film« entstand komplett per Tastatur. »Warum mit Menschen arbeiten, wenn ich ›dunkler Korridor‹ eintippen kann?« Nächstes Projekt: Familiendrama nach Zufallsprinzip. https://ki-news.fortschritt.io/a/9172a2aa Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire