Schattenbibliothek befürchtet irreversiblen Kulturschwund durch destruktive Scanverfahren privater Datenanbieter
[Berlin] (dpo) – Eine international tätige Schattenbibliothek warnt vor einem beispiellosen Verlust literarischer Werke. Der Grund: Zahlreiche private Datenanbieter würden im Rahmen ihrer Textdatenbeschaffung Bücher systematisch einscannen und anschließend vernichten.
"Wir beobachten einen industriellen Vernichtungsprozess", erklärt Hendric Velten, Sprecher der Initiative. "Die Anbieter kaufen tonnenweise vergriffene Literatur auf Flohmärkten und aus Antiquariaten, zerlegen die Bücher für hochauflösende Scans und entsorgen die physischen Exemplare dann als Altpapier." Besonders betroffen seien Werke aus den 1970er bis 1990er Jahren, die bereits selten, aber urheberrechtlich noch geschützt seien.
Die Schattenbibliothek ruft deshalb Privatpersonen weltweit dazu auf, ihre eigenen Buchbestände präventiv zu digitalisieren. "Jeder Bürger mit einem Flachbettscanner kann zum Kulturbewahrer werden", so Velten. Man stelle dafür eine kostenlose Software bereit, die auch ohne technische Vorkenntnisse bedienbar sei. Bereits über 40.000 Menschen hätten sich der Aktion angeschlossen.
Experten des Instituts für Angewandte Digitalisierungsforschung bestätigen das Phänomen. "Die Nachfrage nach Textmaterial ist so hoch, dass manche Anbieter inzwischen auch Schulbibliotheken und Lesezirkel systematisch abgrasen", erklärt Bibliothekswissenschaftlerin Prof. Marlene Kestner. Einige Verlage prüfen nun, ob sie ihre Lagerbestände vorsorglich in Tresoren unterbringen sollten.
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Private Datenanbieter kaufen massenhaft Bücher, scannen sie und schreddern die Originale. Eine Schattenbibliothek warnt vor "industriellem Vernichtungsprozess" und ruft Bürger mit Flachbettscannern auf, selbst zu digitalisieren. Experten bestätigen: Die Nachfrage ist so groß, dass bereits Schulbibliotheken abgegrast werden. https://ki-news.fortschritt.io/a/d9b856d9 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire