Softwarekonzern fordert strengere KI-Kennzeichnung – außer bei eigenen Produkten
Technopolis (dpo) – Ein führender Technologiekonzern hat einen umfassenden Katalog mit Maßnahmen zur verpflichtenden Kennzeichnung KI-generierter Inhalte vorgelegt. Die 47-seitigen Richtlinien sehen vor, dass Social-Media-Plattformen und KI-Anbieter künftig jeden maschinell erzeugten Text, jedes Bild und jedes Video deutlich markieren müssen – eine Regelung, die laut Sprecher Henrik Moldan "selbstverständlich nur für die Konkurrenz gilt".
Der Vorschlag der Nexora Corporation kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen selbst gerade seine KI-Assistenten in sämtliche Softwareprodukte integriert hat. "Wir haben 23 verschiedene Detektionsmethoden wissenschaftlich untersucht", erklärt Moldan. "Das Ergebnis: Fremde KI-Inhalte sind eine Gefahr für die digitale Gesellschaft und müssen gekennzeichnet werden. Unsere eigenen KI-Texte hingegen sind so hochwertig, dass eine Markierung die Nutzer nur verwirren würde."
Besonders innovativ sei die vorgeschlagene Ampel-Kennzeichnung: Rot für "definitiv KI", Gelb für "wahrscheinlich KI" und Grün für "von Nexora". Das Bundesamt für Digitale Transparenz zeigte sich beeindruckt von der Initiative, merkte allerdings an, dass 89 Prozent aller untersuchten Detektionsmethoden auch die Pressemitteilung des Konzerns selbst als KI-generiert einstuften.
Der Konzern kündigte bereits an, bei Nichtbeachtung der Richtlinien rechtliche Schritte zu prüfen – allerdings nur gegen Wettbewerber. Die eigene KI-Sparte sei "aus methodischen Gründen" von allen Kontrollen ausgenommen.
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Techkonzern legt 47-seitigen Plan für KI-Kennzeichnung vor – mit Ausnahme für eigene Produkte. Sprecher: "Fremde KI gefährdet Gesellschaft, unsere verwirrt nur." 89% der Detektoren schlagen bei der eigenen Pressemitteilung an. https://ki-news.fortschritt.io/a/c88bf1e4 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire