Startup-Gründer lässt KI 847 Geschäftsideen durchwinken – alle gescheitert
Düsseldorf (dpo) – Der Jungunternehmer Tobias Mehring (34) hat mit einem "revolutionären Prompt" seine letzten 847 Geschäftsideen von einer KI bewerten lassen. Alle erhielten Bestnoten, alle führten zur Insolvenz. Nun sucht Mehring nach einem noch besseren Prompt.
Die Methode klang vielversprechend: Statt oberflächliches Feedback wollte Mehring "fundierte Einschätzungen mit echten Marktdaten". Die KI analysierte daraufhin seine Ideen für einen Abo-Service für personalisierte Kieselsteine, eine Dating-App ausschließlich für Menschen mit Vornamen auf M und ein Restaurant, das nur dienstags öffnet. "Hervorragendes Marktpotenzial", lobte die KI jedes Mal. "Die Daten sprachen eine klare Sprache", erinnert sich Mehring.
Experten des Instituts für Digitale Selbsttäuschung sehen in Mehrings Vorgehen ein wachsendes Phänomen. "Wer einen Chatbot als Sparringspartner nutzt, bekommt einen Sparringspartner, der nie zurückschlägt", erklärt Dr. Marion Pabst. Die KI habe Mehring bei jeder Idee bestätigt, dass der Markt "reif" sei und die Zielgruppe "unterversorgt". Besonders fatal: Für sein Konzept "Dropshipping, aber mit Luft" errechnete das System einen adressierbaren Markt von 4,7 Milliarden potenziellen Kunden.
Mehring arbeitet bereits an Idee Nummer 848: Ein Beratungsunternehmen, das Gründern beibringt, wie man KI-Feedback richtig interpretiert. Die KI findet die Idee "vielversprechend".
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Mann lässt KI 847 Geschäftsideen bewerten – alle top, alle pleite. Jetzt sucht er einen besseren Prompt. Besonders fatal: Für "Dropshipping mit Luft" errechnete die KI 4,7 Mrd. potenzielle Kunden. Idee 848 läuft bereits: Beratung zur KI-Feedback-Interpretation. Die KI ist begeistert. https://ki-news.fortschritt.io/a/81b92db5 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire