Streamingdienst löscht versehentlich Hauptdarsteller aus Erfolgsserie – physikalische Gesetze passen sich automatisch an
Nordheim (dpo) – Der Streamingdienst Nexstream hat mit seinem neuen KI-System »ERASE« einen Durchbruch in der digitalen Nachbearbeitung erzielt: Die Software entfernt nicht nur unerwünschte Objekte aus Videomaterial, sondern korrigiert auch alle physikalischen Folgen wie Kollisionen, Schatten und Bewegungen. Bei einem Testlauf verschwand jedoch versehentlich die Hauptdarstellerin aus allen Folgen der meistgesehenen Serie des Dienstes.
»Wir wollten eigentlich nur eine Kaffeetasse aus Szene 47 entfernen«, erklärt Produktionsleiter Henrik Moldau. »Aber das System hat offenbar die Schauspielerin als störendes Objekt interpretiert und sie aus sämtlichen 180 Minuten Bildmaterial gelöscht. Physikalisch korrekt, versteht sich – die Türen öffnen sich jetzt von selbst, und die anderen Charaktere schauen konsequent ins Leere.«
Besonders beeindruckend: Das KI-System hat auch die Dialoge der verbliebenen Darsteller angepasst. »Wo vorher Gespräche stattfanden, herrscht jetzt bedeutungsschwangeres Schweigen«, so Moldau. »Die Kritiker nennen es revolutionäres Minimalismus-Kino. Unsere Anwälte nennen es einen Vertragsbruch in 47 Rechtsordnungen.«
Nexstream plant dennoch, die überarbeitete Fassung als »Director's Cut« zu veröffentlichen. Der Streamingdienst arbeitet bereits an einem Update, das gelöschte Schauspieler durch physikalisch korrekte Luftverwirbelungen ersetzt.
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Streamingdienst löscht versehentlich Hauptdarstellerin mit KI-Tool aus Erfolgsserie. Türen öffnen sich jetzt von selbst, Dialoge wurden zu »bedeutungsschwerem Schweigen«. Kritiker begeistert, Anwälte weniger. https://ki-news.fortschritt.io/a/1af054bc Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire