Studie: 67 Prozent aller KI-Agenten in Unternehmen gelten als vermisst
Düsseldorf (dpo) – In deutschen Unternehmen sind nach Angaben des Instituts für Angewandte Digitalisierungsforschung mittlerweile durchschnittlich 89 KI-Agenten im Einsatz – doch die Hälfte davon arbeitet vollkommen unbeaufsichtigt in der digitalen Infrastruktur. Was Experten als "stille Automatisierung" bezeichnen, sorgt zunehmend für Verunsicherung in den IT-Abteilungen.
"Wir wissen ehrlich gesagt nicht mehr genau, welche Agenten wir wann eingerichtet haben", erklärt Sandra Torbeck, Leiterin Digitalisierung bei der Veridion GmbH. "Einer davon bestellt seit acht Monaten eigenständig Büromaterial. Wir haben keine Ahnung, nach welchen Kriterien er das tut, aber die Stifte gehen uns nie aus." Ein anderer Agent habe kürzlich begonnen, Kollegen automatisch zu Meetings einzuladen, an denen er selbst nicht teilnehme. "Das ist irgendwie gruselig, aber auch sehr effizient."
Besonders brisant: In 41 Prozent der befragten Unternehmen existieren sogenannte "Geister-Agenten" – KI-Systeme, die von längst ausgeschiedenen Mitarbeitern eingerichtet wurden und seither unbemerkt arbeiten. Bei der Nexora Technologies läuft beispielsweise seit zwei Jahren ein Agent, der wöchentlich Statusberichte an eine nicht mehr existierende E-Mail-Adresse verschickt. "Wir haben Angst, ihn abzuschalten", so IT-Leiter Hendric Velten. "Was, wenn er etwas Wichtiges macht?"
Das Institut empfiehlt Unternehmen nun dringend, eine "KI-Inventur" durchzuführen – am besten mithilfe eines KI-Agenten, der speziell dafür entwickelt wurde, andere KI-Agenten aufzuspüren.
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67 % aller Unternehmens-KI gelten als vermisst. Eine Firma weiß seit 8 Monaten nicht, warum ein Agent Büromaterial bestellt – aber die Stifte gehen nie aus. Ein anderer verschickt seit 2 Jahren Berichte an gelöschte E-Mail-Adressen. Lösung: Ein KI-Agent soll die anderen KI-Agenten suchen. https://ki-news.fortschritt.io/a/47cb153f Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire