Studie: 94 Prozent aller Vibecoding-Nutzer haben keine Ahnung, was sie da eigentlich tun
Düsseldorf (dpo) – Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Digitale Rechtsunsicherheit kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Von den geschätzten 1,8 Millionen Entwicklern, die regelmäßig KI-generierte Codebausteine in ihre Projekte integrieren, können nur 6 Prozent erklären, wem der Code eigentlich gehört. Die restlichen 94 Prozent gaben an, "irgendwie davon auszugehen, dass das schon okay ist".
Besonders bemerkenswert: 67 Prozent der Befragten waren überrascht zu erfahren, dass Urheberrecht auch für Programmcode gilt. "Ich dachte, wenn die KI den Code ausspuckt, ist der gemeinfrei", erklärt Entwicklerin Marina Kelberg aus einem Startup in Hamburg. "So wie Luft oder Wasser." Ihr Team hatte in den vergangenen acht Monaten eine komplette Banking-App ausschließlich per Vibecoding erstellt, ohne sich Gedanken über Lizenzfragen zu machen.
Jurist Prof. Hendric Velten von der Kanzlei Velten & Partner warnt vor den Folgen: "Wir rechnen damit, dass in den nächsten zwei bis drei Jahren eine Klagewelle auf die Branche zurollt, sobald die ersten Rechteinhaber merken, dass ihr Code in kommerziellen Produkten steckt." Sein Rat an Unternehmen: "Am besten einfach so weitermachen und hoffen, dass man nicht erwischt wird – das scheint derzeit die gängige Strategie zu sein."
Das Institut empfiehlt Entwicklern, zur Sicherheit jede Codezeile mit dem Vermerk "Eigentum von irgendwem, vermutlich" zu versehen.
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Studie zeigt: 94% aller Entwickler, die KI-Code nutzen, haben keine Ahnung, wem der eigentlich gehört. 67% wussten nicht mal, dass Urheberrecht auch für Code gilt. "Ich dachte, wenn die KI den Code ausspuckt, ist der gemeinfrei. So wie Luft." Juristen rechnen mit Klagewelle. https://ki-news.fortschritt.io/a/5e833b05 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire