Studie: Menschen verbringen siebenmal mehr Zeit mit dem Versuch, KI zu verstehen, als mit echten Menschen zu reden
Düsseldorf (dpo) – Laut einer aktuellen Erhebung des Instituts für Digitale Verhaltensforschung verbringen Nutzer mittlerweile siebenmal mehr Zeit damit, KI-Chatbots ihre Probleme zu erklären, als mit tatsächlichen Freunden auf Social Media zu kommunizieren. Die Forscher sprechen von einem »historischen Wendepunkt in der menschlichen Einsamkeit«.
Die Zahlen sind eindeutig: Während klassische soziale Netzwerke stagnieren, wächst die Nutzung von KI-Chatbots rasant. »Die Menschen haben endlich jemanden gefunden, der ihnen wirklich zuhört – auch wenn dieser jemand nicht versteht, wovon sie reden«, erklärt Dr. Hendric Velten vom Institut. Besonders beliebt sei es, dem Chatbot dreimal denselben Sachverhalt zu erklären, bis dieser eine halbwegs passende Antwort generiere.
Besonders auffällig: 73 Prozent der Nutzer greifen vom Smartphone aus auf die Chatbots zu, meist spätabends im Bett. »Früher hat man um 23 Uhr noch durch Instagram gescrollt und sich über das Leben anderer geärgert«, so Velten. »Heute ärgert man sich über KI-Halluzinationen. Das ist im Grunde derselbe emotionale Effekt, nur mit mehr Technik-Optimismus.«
Social-Media-Plattformen reagieren bereits auf den Trend: Ein großes Netzwerk kündigte an, künftig auch Bots als Freunde vorzuschlagen, »damit sich unsere Nutzer nicht so allein fühlen«.
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Menschen verbringen laut Studie siebenmal mehr Zeit damit, KI-Chatbots ihre Probleme zu erklären, als mit echten Freunden zu chatten. »Die Leute haben endlich jemanden gefunden, der zuhört – auch wenn er nichts versteht«, so ein Forscher. Social Media plant bereits Bot-Freunde als Gegenmaßnahme. https://ki-news.fortschritt.io/a/73ed6029 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire