Studie: Startup-Pitches mittlerweile so perfekt, dass niemand mehr zuhört
Berlin (dpo) – Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Entrepreneurship-Forschung zeigt: Seit Gründer massenhaft KI-Tools für ihre Businesspläne nutzen, sind die Texte so makellos formuliert, dass Investoren sie nicht mehr voneinander unterscheiden können. Die Folge: Rund 73 Prozent aller Pitch-Decks landen ungelesen im digitalen Papierkorb.
"Früher konnte man an einem holprigen Satzbau oder einer kreativen Rechtschreibung noch erkennen, ob jemand wirklich an seine Idee glaubt", erklärt Venture-Capital-Investor Malte Brandecker von der Fidelion Ventures GmbH. "Heute liest sich alles wie aus einem Lehrbuch für strategische Unternehmenskommunikation. Das macht die Auswahl extrem schwierig." Sein Team habe deshalb eine neue Filtermethode entwickelt: Nur Businesspläne mit mindestens zwei Grammatikfehlern würden noch in die engere Auswahl kommen.
Besonders betroffen sind Startups im KI-Bereich selbst. "Wir haben unser Pitch-Deck von einer KI schreiben lassen, die Pitches für KI-Startups optimiert", berichtet Gründerin Sandra Torbeck. "Beim Investorengespräch stellte sich heraus, dass vier andere Startups exakt denselben Eröffnungssatz hatten. Der Investor dachte, wir wären alle dieselbe Firma."
Das Institut empfiehlt Gründern nun, bewusst Tippfehler einzubauen oder Passagen in Dialekt zu verfassen, um wieder aufzufallen. Mehrere Accelerator-Programme bieten bereits Workshops zum Thema "Authentische Unperfektheit" an.
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Startups nutzen KI für perfekte Businesspläne – und werden dadurch unsichtbar. Investoren führen jetzt Mindestquoten für Grammatikfehler ein, um echte Gründer von generischen Texten zu unterscheiden. Ein Accelerator bietet bereits Workshops zu "Authentischer Unperfektheit". https://ki-news.fortschritt.io/a/2edf9a62 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire