Studie: Überwachung von 17 KI-Tools gleichzeitig führt zu "digitalem Hirnschmelzen" bei Mitarbeitern
Düsseldorf (dpo) – Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Angewandte Digitalisierungsforschung hat herausgefunden, dass Beschäftigte, die täglich mehr als 12 KI-Anwendungen parallel überwachen müssen, unter einem Phänomen leiden, das Forscher als "digitales Hirnschmelzen" bezeichnen. Die Erhebung unter knapp 2.000 Arbeitnehmern zeigt: Je mehr KI-Tools im Einsatz sind, desto häufiger starren Mitarbeiter minutenlang auf ihren Bildschirm und vergessen, was sie eigentlich tun wollten.
"Wir haben Probanden beobachtet, die zwischen elf verschiedenen Dashboard-Tabs hin- und herwechselten, ohne eine einzige sinnvolle Entscheidung zu treffen", erklärt Studienleiterin Prof. Hendric Velten. "Nach vier Stunden intensiver KI-Überwachung konnten 68 Prozent der Teilnehmer nicht mehr sagen, ob sie gerade eine E-Mail schreiben oder einen Chatbot trainieren."
Besonders betroffen sind Mitarbeiter in mittleren Führungspositionen, die laut Studie durchschnittlich 23 Minuten pro Stunde damit verbringen, KI-generierte Berichte gegenzulesen, die niemand je lesen wird. Die Fehlerquote bei manuellen Aufgaben stieg um 47 Prozent, während die Kündigungsabsicht um 89 Prozent zunahm. "Viele Beschäftigte träumen davon, in einem Beruf ohne Computer zu arbeiten", so Velten. "Etwa als Leuchtturmwärter oder Einsiedler."
Das Institut empfiehlt Unternehmen, die Zahl der gleichzeitig genutzten KI-Tools auf maximal vier zu begrenzen – oder Mitarbeiter einzustellen, deren einzige Aufgabe darin besteht, andere Mitarbeiter daran zu erinnern, was ihre eigentliche Aufgabe ist.
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Neue Studie belegt: Wer täglich 12 KI-Tools überwacht, vergisst nach 4 Stunden, ob er E-Mails schreibt oder Chatbots trainiert. 68% der Probanden starrten nur noch auf Dashboards. Kündigungsabsicht: +89%. Forscher raten zu max. 4 Tools – oder Karriere als Leuchtturmwärter. https://ki-news.fortschritt.io/a/06b6c553 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire