Verzweifelte Startups benennen sich massenhaft in KI-Firmen um
Berlin (dpo) – Um weiterhin an Risikokapital zu gelangen, haben in den vergangenen Wochen hunderte europäische Startups ihre Geschäftsmodelle umbenannt und das Kürzel "KI" in ihre Firmierung aufgenommen. Die Maßnahme zeigt bereits Wirkung: Investoren schütten Millionen aus, ohne genau zu wissen, was die Unternehmen eigentlich tun.
So firmiert die ehemalige Lieferservice-App "Schnellbringsel" seit Dienstag als "Schnellbringsel AI" und konnte prompt eine Series-B-Finanzierung über 18 Millionen Euro einsammeln. "Wir haben lediglich unsere Bestätigungsmail um den Satz 'Ihre Bestellung wurde von einem neuronalen Netzwerk verarbeitet' ergänzt", erklärt Gründerin Hendric Velten. "Die Investoren von Nexora Ventures waren sofort überzeugt."
Ähnlich verfuhr das Berliner Startup "Sockenabo Plus", das sich in "Sockenabo Plus Intelligence" umbenannte und nun mit "KI-optimierter Fußbekleidungslogistik" wirbt. Die bisherige Excel-Tabelle zur Lagerverwaltung läuft seit der Umbenennung unter der Bezeichnung "Deep-Learning-Warenwirtschaftssystem".
Experten des Instituts für Angewandte Digitalisierungsforschung gehen davon aus, dass bis Jahresende mindestens 60 Prozent aller europäischen Startups das Kürzel "KI" im Namen tragen werden – unabhängig davon, ob sie tatsächlich künstliche Intelligenz einsetzen oder weiterhin hauptsächlich Praktikanten beschäftigen.
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Hunderte Startups haben sich in "KI-Firmen" umbenannt, um wieder an Risikokapital zu kommen. Die Excel-Tabelle heißt jetzt "Deep-Learning-System" und die Bestätigungsmail erwähnt "neuronale Netzwerke". Investoren sind begeistert und investieren Millionen, ohne zu fragen, was die Unternehmen eigentlich machen. https://ki-news.fortschritt.io/a/3ffcbdd6 Die einzig wahren KI-News - erfunden, aber verblüffend realistisch #ki #news #satire